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Landesdirektion Interunfall, Bregenz
Mit
der neuen Landesdirektion der Interunfall Versicherung setzte der bekannte französische
Stararchitekt Jean Nouvel ein wahres Juwel in das Bregenzer Stadtbild. Besonders
achtete man dabei auf die Verbindung innovativer Architektur mit größtmöglicher
Energieeffizienz.
Als
Service- und Qualitätsversicherung Nummer 1 in Österreich setzt die
Interunfall in allen Bereichen auf Qualität. „Kunden- und Serviceorientierung
kann letztlich nur gewährleistet werden, wenn den Mitarbeitern die notwendigen
baulichen und technischen Voraussetzungen für effizientes, kundenorientiertes
Arbeiten zur Verfügung stehen“, so Interunfall Vorstandschef Dr. Hans Peer.
Mit der neuen Interunfall Landesdirektion in Vorarlberg wurde ein Gebäude
geschaffen, das den Bedürfnissen und Erfordernissen des neuen Jahrtausends
entspricht.
Akute
Raumnot und erschwerte Arbeitsbedingungen am alten Interunfall Standort
lieferten vor Jahren den Anstoß zur Errichtung einer neuer Landesdirektion. Mit
der Bestrebung, einen qualitativ hochwertigen wie interessanten städtebaulichen
Akzent für Bregenz sowie das Land Vorarlberg zu setzen, wurde das Projekt im
Juli 1995 erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt. Nachdem man für die Planung
des Bauvorhabens den renommierten Architekten und Stadtplaner Jean Nouvel
gewinnen konnte, fiel mit Oktober 1996 der Startschuss für die Bauausführung,
mit der fast ausschließlich Vorarlberger Unternehmen beauftragt wurden. Nach
einer zweieinhalbjährigen Bauzeit erfolgte die Fertigstellung der Interunfall
Landesdirektion im Frühjahr 1999, welche letztendlich Anfang September 1999 im
Beisein von Jean Nouvel und namhaften Persönlichkeiten aus Politik, Wirtschaft
und Kultur offiziell eröffnet wurde. Mit dem rund 159 Mio. (ATS) Projekt setzte
man zugleich auch einen kräftigen Impuls für die Vorarlberger Wirtschaft.
Architektur
Das
architektonische Konzept der Landesdirektion Bregenz sieht eine gemischte
Nutzung vor, welche neben den Büroflächen für die Interunfall weitere
vermietbare Büros, 12 Wohnungen, eine Cafeteria und Abstellplätze für 42 Pkws
umfasst.
Bei
den Interunfall-Büros griff Nouvel auf ein Typologie zurück die er 1988-94 für
eine Werbeagentur bei Paris entwickelt hatte. Dort handelte es sich um zwei
parallele Riegel, die an einem Ende durch einen halbkreisförmigen Trakt
miteinander verbunden wurden. Diese Büros sind als lineare Raumreihe hinter den
Außenfassaden angeordnet und werden an den Innenseiten von offenen Gängen
erschlossen, die sich in einen dreigeschossigen Luftraum öffnen. Für die
Interunfall in Bregenz hat Nouvel dieses Prinzip um ein großzügig, fast
parkartig bepflanztes Atrium erweitert.
Grundsätzlich
ist das Gebäude als ein parallel verlaufender Baukörper, der sich in Längsrichtung
entwickelt, konzipiert. Zwei Riegel, die die Büros der Versicherung aufnehmen,
liegen am gemeinsamen Atrium, welches mit einem Glasdach nach oben hin
abgeschlossen ist. Ein höherer Gebäudeteil, der sich am südlichen Ende dieser
Riegel befindet, beinhaltet die zusätzlich vermietbaren Büroflächen, die für
einen etwaigen späteren Platzbedarf der Interunfall bestimmt sind, zur Zeit
aber fremd vermietet werden. Über den Büros befinden sich die Wohnungen,
welche eine eigenständige Einheit bilden. An der Straßenseite liegt das Cafe,
das einen gewissen Teil der über die gesamte Gebäudelänge auskragenden Platte
als Terrasse nutzt. Bei dieser Platte handelt es sich um eine Fortführung eines
sich am südlichen Ende befindlichen Platzes. An der Nordseite führt eine
Stahltreppe auf diese Terrasse und weiter zum Haupteingang des Versicherungsgebäudes.
Unverwechselbar
wird das Gebäude durch den Filter aus Lamellen und Blumentrögen, der sich über
die Längsfassade spannt. Nouvel sieht in diesen Blumentrogbändern „eine
Anspielung an die traditionelle Österreichische Architektur mit den
Blumenkisten vor den Fenstern“, und es ist auch eine Reaktion auf die Lage des
Gebäudes.
Das
Gebäudeinnere wird vom Atrium bestimmt, das als ein Luftraum mit mehreren, auf
verschiedenen Niveaus liegenden Plateaus (Wartezone/Direktion, Konferenzraum,
Verbindungsbrücken, usw.) zu verstehen ist. Der Freiraum der zwischen den Büroriegeln
entsteht, ist soweit als möglich auf den verschiedenen Ebenen mit Bäumen, Sträuchern,
etc. bepflanzt.
Die
Bürozonen zeichnen sich durch eine zweifache Orientierung aus. Beidseitig
verglast bieten sie sowohl einen Ausblick auf die Umgebung, als auch einen
Einblick in das Atrium. Bei einem durchlaufenden Rastermaß von 1,35 m ergibt
sich, entsprechend den Anforderungen des Nutzers, bei einer eventuellen, späteren
Änderung der Büroaufteilung, größtmögliche Flexibilität (derzeitige Büroraumgröße
30 m²).
Ein
wesentliches Gestaltungselement für die Innenfassade bieten raumhohe,
verschiebbare Rollregale, welche ein abwechslungsreiches Lichtspiel ermöglichen.
Transparenz- und Lichteinfall variieren abhängig von der jeweiligen Position
des Möbelstücks und verleihen somit dieser Innenwand ein sich ständig veränderndes
Erscheinungsbild. Die im Parapettbereich der Außenfassade angebrachten Fensterbänder
bieten einen Ausblick auf die Straße und die in die Fassade integrierten
Pflanzentröge. Dieses Abwechseln von mehr oder weniger transparenten
Fassadenbereichen, zwischen die immer wieder eine Bepflanzung als Filterschicht
gebracht wird, ist ein bestimmendes Merkmal dieses Projektes.
Ein
maßstabsgetreues Detail am Rande: Bevor das Interunfall-Projekt umgesetzt
wurde, ließ sich Jean Nouvel ein Originalmodel eines Büros mit allen Details
„zur Überprüfung vorlegen“. Er ließ eines der Interunfall-Büros im Maßstab
1:1 vor Ort errichten, um sich anhand eines „Originals“ davon zu überzeugen,
wie das Objekt „aussieht, wenn es fertig ist“.
Richtungsweisendes
Energiekonzept
Über
die innovative Architektur hinaus wurde bei der Planung der Interunfall
Landesdirektion Vorarlberg darauf Wert gelegt, aufgrund zukunftsweisender Maßnahmen
eine größtmögliche Energieeffizienz im Gebäude zu erzielen. Die eingesetzten
Komponenten zur Reduktion des Energieverbrauches sind Bestandteile des von UnivL.
DI Dr. Peter Schütz entwickelten UMES-System (Umweltfreundliches Minimal
Energie System) welches gemeinsam mit dem Fachplaner Ing. Lothar Schlappack von
Koller & Partner aus Bregenz für das Interunfall-Gebäude umgesetzt wurde.
UMES-Konzept
In der Planungsphase eines UMES-Gebäudes – in diesem Fall die Interunfall
Versicherung Bregenz – wird in zwei Schritten vorgegangen:
1.
Maßnahmen zur Reduktion des
Gebäudeenergieverbrauches durch thermische Verbesserung der Gebäudehülle und
modernste Haustechnik.
2.
Abdeckung des reduzierten
Energiebedarfes über Umweltenergie.
Die Maßnahmen für Schritt 1 sollten darin bestehen, die u-Werte der Fenster zu
optimieren, einen zusätzlichen Sonnenschutz anzubringen, Regenwasser zur
Verringerung des Wasserverbrauches zu nutzen, auf abgehängte Decken im
Bürobereich zugunsten Betonspeicherdecken zu verzichten und einen Luftverbund
zwischen den Büroräumen und dem Atrium herzustellen.
Mit den beiden letzten Maßnahmen, Speicherdecke und Luftverbund, verringerte man
nicht nur den Energieverbrauch, sondern reduzierte zusätzlich die
Investitionskosten für das Lüftungssystem, welches so wesentlich einfacher und
preiswerter ausfallen kann.
Eine gemäß der Bauordnung errichtete,
mit konventioneller Haustechnik ausgestattete Landesdirektion würde 1.321
MWh-Gas zum Heizen, 61 MWh-Strom und 115 MWh-Gas für die Warmwasserbereitung
benötigen.
Durch die innovative Haustechnik in Schritt 1 wurde eine Senkung des
Energiebedarfs von 47% bei der Gebäudeheizung und 43% bei der Kühlung errechnet.
Zur Abdeckung des reduzierten Energiebedarfs (Schritt 2) sollten Solarabsorber,
ein Luftbrunnen und ein Trinkwasserkältetauscher die gesamte Kühlung und
Entfeuchtung der Gebäudezuluft, durch Umweltenergie sicherstellen. Im Winter
könnten bis zu 75% der durch die Lüftung verlorengegangenen Energie über einen
Rotationswärmetauscher rückgewonnen werden. Für den Sommer sorgen verschiedene
Erdregisterkollektoren für die statische Kühlung der Büroräume. Die
Warmwasserbereitung für die Landesdirektion sowie 32 weitere Kleinwohnungen,
erfolgt hauptsächlich über eine Solaranlage. Bei den Energiekosten offenbart
sich der eigentliche Vorteil dieses Systems: einen Großteil der Energie liefert
die Sonne gratis oder wird der Erde entzogen.
So sollte das eigentliche
UMES-Konzept der Interunfall Bregenz aussehen mit dem man, im Vergleich zu herkömmlichen
Heizungs-, Lüftungs- und Klimalösungen, Einsparungen von 74% Gas bei der
Heizung, 81% Strom für die Kältezuführung sowie 85% Gas für die
Warmwasserbereitung errechnete. Jährlich könnten so mehrere hunderttausend
Schilling eingespart werden. Aber Maßnahmen zur
Baukostenreduktion hatten unter anderem auch eine Abänderung des von UnivL. DI
Dr. Peter Schütz geplanten Gebäudetechnikgrundkonzeptes zur Folge. So wurden
z.B. einige Anlagenbestandteile wie ein offener Warmwasserschichtenspeicher
sowie ein Trinkwasserwärmetauscher nicht und die Solaranlage in kleinerem
Umfang (Halbierung der Solarkollektorfläche) ausgeführt. Die errechneten
Einsparungs- werte bei der Verwirklichung des eigentlichen Energiekonzeptes können
somit nicht mehr in diesem Ausmaß erreicht werden. Lüftungskonzept
Den
größten Aufwand bei diesem Projekt hat man sicherlich mit dem Erdluftbrunnen
betrieben. Er wurde vollflächig unter dem Gebäude verlegt und musste daher
konstruktiv so ausgeführt sein, um der großen Gewichtsbelastung zu
entsprechen. Infolgedessen sind die verwendeten Kanalrohre DN 300, welche im
Abstand von 95 cm verlegt wurden, in eine Magerbetonschicht eingebettet und
halten so der flächenmäßigen Pressung stand.
Erschwerend
hinzu kamen noch die verschiedenen Niveaus der unterirdischen Geschosse, was
eine Abstufung der Luftrohre zwischen den beiden Verbindungskollektoren zur
Folge hatte. Da man auch mit Hangwasser zu rechnen hatte, wurde der
Erdluftbrunnen absolut dicht ausgeführt und vor Inbetriebnahme durch eine
Kanalreinigungsfirma gereinigt. Somit entsprach man den Hygieneanforderungen der
Bauherrschaft.
Die
verlegten Luftbrunnenrohre erstrecken sich in Summe über eine Länge von ca.
1,8 km. Sehr positiv ist der Umstand, dass zu jeder Außentemperatur der
Luftbrunnen so viel an Energie, Kälte oder Vorwärmung bringt – speziell an Kälte
bringt, hier liegen die Austrittstemperaturen bei 16 - 17 °C und decken so die
Lüftungskühllast des Gebäudes – dass praktisch mit dem Kühlregister nicht
nachgekühlt werden muss. Im Sommer wird Frischluft durch den Erdluftbrunnen gekühlt
und entfeuchtet. In den Wintermonaten wird die kalte Luft vorgewärmt. Durch
einen Bypass ist eine Umgehung des Erdluftbrunnens in der Übergangszeit möglich.
Grundsätzlich führt man die Luft über eine Vorreinigung
am Lufteintritt durch den Energieluftbrunnen weiter zu einem Lüftungsgerät mit
Filter, Wärmerückgewinnung, Heiz- und Kühlregister sowie frequenzumgeformten
Ventilatoren.
Um
mit einer Lüftungsanlage eine Mehrfachnutzung zu erreichen, werden 3 Zonen
druckgeregelt gefahren: Cafeteria, Konferenzraum und die eigentlichen Büroräume.
An der Decke der Parkebene wird der Zuluftkanal geführt.
Von ihm aus erfolgen die Abgänge für EG, das 1. OG und das 2. OG. Das heißt
es wurden je zwei Stahlsäulen verwendet um die Geschosse anzuspeisen: Zwischen
den Säulen spricht man jeweils das EG an, eine Säule versorgt zwei Ausblaskästen
im 1. OG und die andere Säule zwei Ausblaskästen im 2. OG. Dies wiederholt
sich in den Rastermaßabständen auf der gesamten Gebäudelänge um einen
lufttechnischen Abgleich der drei Geschosse zu erreichen. Die Stahlsäulen mit
einem brandbeständigen, Anstrich versehen. So war man in der Lage sämtliche
Brandschutzklappen für die Büros (um im Brandfall ein Übergreifen aus der
Parkebene auf die Büroebenen zu verhindern) in einer Ebene und zwar an der
Decke der Parkebene zu setzen (ca. 200 Stk.).
In die Büros wird die Zuluft als Quellluft über die
Ausblaskästen mit Lüftungsgitter geleitet und von dort über definierte Überströmöffnungen
(Schattenfuge) in das Atrium weitergeführt, wo es zu einer Temperaturschichtung
der Luft kommt. Durch diesen Luftverbund sinkt die benötigte Luftmenge und
somit der Energieverbrauch. Im Atrium wird die warme Luft zentral abgesaugt und
entweder ins Freie oder an die Tiefgarage abgegeben. Wenn über die Wärmerückgewinnung
noch Energie entzogen werden kann fährt man über das Wärmerad und bläst die
Luft in die Tiefgarage. Sollte es zu einem Temperaturstau unter der Glaskuppel
kommen, besteht die Möglichkeit über das Atriumdach abzulüften. Hierfür gibt
es zwei Stufen: Entweder durch Öffnen der Seiten- und Oberverglasung der
Lichtkuppel – es kann sich so eine Luftzirkulation bilden, die nur die oberste
Luftschicht im Atrium abkühlt. Oder man schaltet die Abluftventilatoren ab und
drückt mit Überdruck die Luft über die Fenster ins Freie.
Durch diese Auslegung der Lüftung entfallen eigene
Zuluftleitungen wie auch separate Abluftkanäle und die damit verbundenen
Investitionskosten. Auch die Ventilatorenleistung sinkt, da die Luft von einem
Raum zum nächsten strömt und so die Strömungsverluste in den Luftkanälen
entfallen.
Betonspeicherdecke
– Randzonenheizung
Ausreichende
Speichermassen bieten ein angenehmes Klima und puffern thermische Spitzenlasten
ab. Die Klimaanlage kann dadurch wesentlich kleiner ausfallen, der
Energieverbrauch ist entscheidend geringer als bei Gebäuden mit weniger
Speichermasse. In der Interunfall Versicherung wurde deshalb auf abgehängte
Decken im Bürobereich gänzlich verzichtet, da diese im Sommer schnell erhitzen
und die gesamte Wärmelast durch eine Klimaanlage hätte abgeführt werden müssen.
Die
Speichermasse ist zusätzlich mit einer statischen Kühlung versehen. Auf den
Unterseiten der Stahlbetondecken sind Rohrschlangen vollflächig im Putz
verlegt. Durch Entladen der Speichermasse und zusätzliche Beaufschlagung der
Register mit Kühlwasser wird so das Büro während des Tages über die Decke
gekühlt. Im Winter über das selbe System geheizt. Verschiedene
Erdregisterkollektoren, bestehend aus Kunststoffschläuchen, die im Erdreich
unter dem Gebäude horizontal oder vertikal verlegt wurden, sorgen für die
statische Kühlung. Sie werden von Wasser durchströmt welches man anschließend
in die Register der Büroräume leitet. Je nach Bedarf ist die so dem Erdreich
entzogene Energie zum Heizen oder Kühlen zu verwenden. Über eine
Stotterschaltung werden die Heiz- und Kühldecken geregelt.
Die
Randzonenheizung dient dazu im Winter die Kaltstrahlung der Fassadenglasflächen
abzudecken. Weiters wird sie auch dazu verwendet, die Temperaturspreizung der 3
Bürogeschosse auszugleichen. Das heißt aufgrund der natürlichen Schichtung
ist es im EG am kältesten und im 2. OG am wärmsten. Durch Mehr- oder
Minderleistung der Randzonenelemente, welche im Tichelmannsystem angeschlossen
sind, ist es möglich die 2 °C Temperaturspreizung zu neutralisieren.
Zusätzlich
besteht die Möglichkeit Fan-Coils über den Zimmereingangsbereichen nachzurüsten,
falls später einmal zwei Büros durch herausnehmen der Trennwand zu einem
zusammengelegt werden oder ein Besprechungszimmer gemacht wird. Somit kann man
der höheren Kühlleistung in dem jeweiligen Raum nachkommen.
Zum
Systemaufbau
Ausgehend
vom bestehenden Fernwärmesystem des Altbestandes gibt es eine Wärmeübergabe
mittels Wärmetauscher zur hydraulischen Entkopplung auf eine 70/50 Schiene. Von
ihr aus wird ein Warmwasserspeicher zur Nachspeisung versorgt. Weiters erfolgt
eine Übergabe der Wärme über einen Schichtenspeicher auf die Schiene 36/30.
Die
Schiene 36/30 bedient die Randzonenheizung, die Heiz- und Kühldecken sowie die
Heizregister der Lüftungsgeräte. Von ihr aus erfolgt auch die Wärmeversorgung
für die Wohnung im Interunfallgebäude. Die Solaranlage ist auch in der Lage
(Schiene 95/80) neben der Warmwasserbereitung, Heizenergie in die 70/50 Schiene
einzuspeisen.
(Zur
Zeit aufgrund der zu kleinen Absorberfläche nicht in Betrieb: An die 9/16 und
die 36/30 Schiene ist die Absorberkältemaschine angeschlossen. Von der 9/16
wird wieder mit einem Schichtenspeicher auf die 17/21 übergeben.)
An
die 17/21 Schiene ist die Kältemaschine mit Kühlturm angeschlossen welche den
wasserführenden Erdabsorber als Noteinspeisung unterstützt (der
Schichtenspeicher zwischen 9/16 und 17/21 dient ebenfalls zur Noteinspeisung).
Die 17/21 versorgt nun die Randzonenheizung, die Heiz- und Kühldecken sowie
auch die Wohnungen und die nachrüstbaren Fan-Coils (sind auch mit 9/16
verbunden). Die Kühlregister der Lüftungsgeräte werden ebenfalls von der 9/16
Schiene bedient. |
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